Hanf fliegt in den Weltraum… und das schon wieder.

Das in Colorado ansässige Biotechnologie-Unternehmen Front Range Biosciences plant, sowohl Hanf- als auch Kaffee-Gewebezellen zur Internationalen Raumstation (ISS) zu schicken.

Das Vorhaben ist Teil eines Forschungsprojektes von SpaceCells USA Inc. und BioServe Space Technologies, einem Forschungsinstitut der Universität von Colorado. Die Wissenschaftler versuchen, die Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf die Genomik der Pflanzen zu untersuchen.

Die Lieferung umfasst mehr als 480 Pflanzenzellkulturen (abgeleitet von Hanf- und Kaffeepflanzen), die 30 Tage lang im Raum bleiben werden. Nach der Rückkehr zur Erde wird die Genexpression der Zellen analysiert, um den Forschern wertvolle Informationen darüber zu geben, wie die Pflanzen im Weltraum mutieren.

Das Experiment hat auch ein praktischeres Ziel, eines mit einer beunruhigenden Facette. Das langfristige Ziel des Projekts ist es, Anlagen zu bauen, die in den vom Klimawandel verwüsteten Regionen gedeihen könnten.

Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, geht Front Range Biosciences eine Partnerschaft mit SpaceX ein – dem größten privaten Unternehmen in der Raumfahrtindustrie. Elon Musk, der visionäre Gründer von SpaceX, hat sich kürzlich in seinem kontroversen Gespräch mit Joe Rogan als Cannabis-Enthusiast entpuppt.

Interessanterweise wird dies nicht das erste Mal sein, dass SpaceX Hanf ins All schießt. Bereits im Juni schloss sich das Unternehmen mit dem Raumfahrtforschungs- und Produktionsunternehmen Space Tango zusammen, um die ersten Hanfsamen auf die ISS zu bringen, um das Pflanzenwachstum in der Mikrogravitation zu untersuchen.

Der Flug ist für den 20. März 2020 geplant.

Quellen:

Front Range Biosciences – Pressemitteilung

WikiLeaf

1
0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.